Fränkische Schweiz

Fränkische Schweiz

Die Fränkische Schweiz – Ein Juwel der Natur

Eingebettet in das Städtedreieck Nürnberg, Bamberg und Bayreuth liegt inmitten von Franken ein unvergleichliches Juwel der Natur. Mit majestätischen Felsen, tiefen Höhlen, dichten Wäldern und klaren Flüssen ähnelt das Gebiet der Schweiz so sehr, dass es im 19. Jahrhundert von „Muggendorfer Gebürg“ umbenannt wurde. Dieses Ausflugsziel lässt wirklich jedermann auf seine Kosten kommen: Aktivurlauber, Entdecker, Städtetouristen und Romantiker.

Als einzigartig für das Gebiet gilt die hohe Zahl an Höhlen, die die „Fränkische“ zu bieten hat. In der Region sind über die Jahrhunderte hinweg über 1000 Höhlen entstanden, die sich über das gesamte Gebiet erstrecken. Als besondere Highlights gelten hier die Binghöhle bei Streitberg oder die Teufelshöhle in Pottenstein. Die Stalagmiten und Stalaktiten sind ein „must-see“ für Groß und Klein. Neben Kinderführungen, die der Entstehung der Höhlen auf den Grund gehen, können sich Interessierte von den kompetenten Guides die geologischen Voraussetzungen und natürlichen Prozesse einer Tropfsteinhöhle näherbringen lassen.

Gipfelkreuz am Walberla @markus_grimm_offiziell
Dampfeisenbahn @trama.ba_fotografie

Wer lieber auf Bergen statt in ihnen unterwegs ist, der kann die unzähligen Burgen und Aussichtspunkte in den Höhen der Fränkischen Schweiz entdecken. Bei den Franken als besonders beliebt gelten hierbei die Burgen Rabenstein, Egloffstein und Gößweinstein. Für alle Gipfeljäger sind die Aussichtspunkte Bärenstein am Geißweinstein und das „Walberla“ bei Ehrenbürg unumgänglich. In der Nähe von Forchheim ist die ca. 1,5 – stündige Rundwanderung auf das „Walberla“ ein Geheimtipp. Mit einer angenehmen Steigung und einem Weg von ca. 20 Minuten kommt man schließlich auf dem hohen Plateau an, das neben weiten Wiesen und einer Walpurgiskapelle vor allem eins zu bieten hat: einen weiten Blick über die Fränkische Schweiz.

Besonderer Tipp: Alle Harry-Potter-Fanatiker – Ohren gespitzt. Die Dampfbahn des Museums in Ebermannstadt fährt von dort aus an Sonn- und Feiertagen bis nach Behringersmühle. Der dampfende und ratternde Zug mit offenen Plattformen lässt einen fühlen, als wäre man auf Gleis 9 ¾ eingestiegen und hätte seinen Alltag hinter sich gelassen. In einer angenehmen Geschwindigkeit rauscht der Zug an Feldern, Wald und Flüssen entlang bis zu seinem Zielbahnhof. Bei vielen wird die Bahn auch als Wander-Ausflug genutzt, da die Bahnhöfe jeweils in mindestens 30 Minuten fußläufig zu erreichen sind. 

Für die Aktivurlauber des Gebiets ist die Auswahl grenzenlos. Ob eine Kanufahrt über die Wiesent, eine geführte Wander- oder Radtour durch den Naturpark der Fränkischen oder eine Klettertour an den zahlreichen Felsen der Region – hier muss niemand stillsitzen. Mit einzigartiger Flora und Fauna, die sich in über 2000 Quadratkilometern im Naturpark ausbreiten, ist auch die Natur der Fränkischen Schweiz unvergleichlich. Neben unzähligen Geotopen und Biotopen finden sich ca. 40 Orchideen-Arten, seltene Greifvögel und seit einiger Zeit auch wieder ein Rudel Wölfe.

Die Stadt Forchheim sollte man mit seinem Besuch am Walberla dabei auf keinen Fall auslassen. Historische Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild, während die Wiesent malerisch hindurchfließt. Gleichzeitig bietet die Stadt zahlreiche moderne Einrichtungen, eine lebendige Fußgängerzone mit vielseitigen Geschäften sowie eine breite Auswahl an Gastronomie. Der Kellerwald bei Forchheim ist nicht nur für das jährliche Annafest bekannt, sondern auch im Sommer ein beliebter Treffpunkt für Liebhaber fränkischer Braukunst.

Forchheim am Wasser @trama.ba_fotografie

Auch kulturell liefert die Fränkische Schweiz genug Programm. Das Levi-Strauss-Museum in Buttenheim lässt seine Besucher im Geburtshaus des Unternehmers seiner Geschichte auf den Grund gehen. Das Geigenbaumuseum in Bubenreuth hingegen stellt die Bassgitarre von Weltstar Paul McCartney und die kleinste bespielbare Gitarre der Welt aus. Neben diesen versteckten Highlights inmitten der fränkischen Schweiz bieten auch die Städte Nürnberg, Bamberg und Bayreuth einiges an Kulturangebot, das sie unter den jeweiligen Gebieten Steigerwald, Fichtelgebirge und Städteregion Nürnberg nachlesen können.

Jahreszeiten-Empfehlung: Wer zur Osterzeit in Franken ist, der sollte unbedingt auch einmal in der Fränkischen Schweiz vorbeischauen. Die dörflichen Osterbrunnen liefern sich Jahr für Jahr fast schon einen Wettkampf, wer den Schönsten bieten kann. Dabei überraschen oft die kleineren Orte, die mit handgemachten und kunterbunten Ostereiern das Zentrum ihres Dorfes verschönern. Viele Franken nutzen die Gelegenheit und fahren die Ortschaften der „Fränkischen“ in einer Oster-Fahrradtour ab. 
Fußgängerzone Forchheim mit Rathausensemble

Hier geht´s zur offiziellen Seite der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz
https://www.fraenkische-schweiz.com/de/

Copyright aller unmarkierten Fotos Freizeitgebiet Fränkische Schweiz: Tourismusverband Franken e.V.
https://www.frankentourismus.de/

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